CDU und SPD setzen sich für Gastronomen ein

Wegen der anhaltenden COVID19-Pandemie wachsen in der kalten Jahreszeit die Probleme der Gastronomen. „Nach einem sonnigen Sommer, in dem vor allem die Außengastronomie viel dazu beigetragen hat, Gäste bewirten und Einnahmen generieren zu können, droht nun in der kalten Jahreszeit eine erneute erhebliche Belastung der Gastwirte. Die Innenräume sind für Gäste zahlenmäßig beschränkt – schon wegen der Abstandsregeln – und es muss davon ausgegangen werden, dass viele Gäste den Besuch der Innenräume einer Gaststätte scheuen.“ So der SPD Fraktionsvorsitzende Wolfgang Burchard.

Daher setzt sich nun die Oberurseler CDU/SPD Koalition dafür ein, dass die Wirte abweichend von der gültigen Richtlinie zur Außennutzungssatzung der Stadt Oberursel, Zelte im Außenbereich einsetzen dürfen und so eine zeitlich längere Nutzung der Außenbereiche ermöglicht werden kann.

Der CDU Fraktionsvorsitzende Jens Uhlig ergänzt dazu: „Gerade in der Übergangszeit bis Ende Oktober/Anfang November sowie in den frühen Monaten des Jahres 2021 wie März und April, bieten zeltartige Überdachung ggf. gepaart mit Heizelementen, der Gastronomie die Gelegenheit, Außenbereiche weiter zu nutzen und so die eigentlichen Innenräume zu erweitern, um Abstandsregelungen einzuhalten und für umfassendere Durchlüftung Sorge zu tragen.“

„Erfreut haben wir zur Kenntnis genommen, dass alle Fraktionen diese Initiative unterstützen. Wir haben uns daher entschieden unserem Antrag gemeinsam mit allen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung als interfraktionellen Antrag einzubringen.“ so die beiden Fraktionsvorsitzenden abschließend.

Bremse beim Bauen, neue Impulse für Klimaschutz, Vereine und Kinderbetreuung

CDU-Oberursel nominiert Carsten Trumpp als Bürgermeisterkandidat

Carsten Trumpp ist jetzt auch offiziell Bürgermeisterkandidat der CDU Oberursel. Mit großer Mehrheit wurde der Verwaltungsfachmann von den anwesenden 77 Oberurseler Christdemokraten zum Bewerber um den Chefposten im Rathaus nominiert. In der Mitgliederversammlung gab es keine weiteren Bewerber. CDU-Vorsitzender Thomas Poppitz berichtete aber, dass vorab Gespräche mit der Weißkirchener CDU-Vorsitzenden Susanne Kügel und dem parteilosen Bewerber Dirk Müller-Kästner geführt wurden. Letzteren schätze man sehr, habe aber "deutliche politische Differenzen" festgestellt. Die Bewerbung Susanne Kügels dagegen habe den CDU-Vorstand sehr beeindruckt. "Am Ende muss ein Vorstand entscheiden und den Mitgliedern einen Vorschlag unterbreiten. Diese Entscheidung hat Carsten Trumpp knapp für sich entschieden." Viel Beifall gab es dann für Susanne Kügel, die auf eine Bewerbung in der Mitgliederversammlung verzichtet hatte, "da wir jetzt einig und geschlossen unseren Kandidaten unterstützen müssen."

In seiner Antrittsrede benannte Carsten Trumpp seine Ziele für Oberursel. In der Stadtentwicklung und beim Wohnungsbau "will ich auf die Bremse treten und erst einmal dafür sorgen, dass die Menschen wieder einmal durchatmen können. Bei der Bebauung des Camp King hat eine CDU-Mehrheit in Magistrat und Stadtverordnetenversammlung dafür gesorgt, dass ZUERST die Infrastruktur und erst DANACH die Wohnungen gebaut wurden. Genau zu diesen Verhältnissen will ich wieder zurück. Meine Devise: Bauen soweit notwendig und ohne größeren Flächenverbrauch möglich, aber keine weiteren Großbaugebiete!!" Das stürmische Wachstum der letzten Jahre müsse zunächst einmal kompensiert, die Infrastruktur etwa bei Kitas und Schulen, angepasst werden.

Große Sorgen macht sich Trumpp auch um den Zustand von Wald und Umwelt. Die erheblichen Waldverluste, die durch Klimawandel, Trockenheit und Borkenkäfer verursacht wurden, sollen nicht einfach hingenommen werden. Er forderte einen Masterplan für den Stadtwald um festzulegen, wo der Wald sich aus sich selbst heraus erneuern könne, wo aber andererseits durch gezielte Aufforstungen eingegriffen werden müsse. Aber auch der innerstädtische Klimaschutz durch Erhalt, bessere Pflege und Neuanlage von Grünanlagen in der Stadt stehe auf seiner Agenda.

Ein Schwerpunkt für einen Bürgermeister Carsten Trumpp werde aber auch die Verkehrspolitik darstellen. Einerseits wolle er endlich den Stillstand bei der Anbindung der Weingärtenumgehung an die Nassauer Straße beseitigen, andererseits sei für ihn die Ausweisung von Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen nicht das einzige und nicht immer das sinnvollste Mittel um die berechtigten Wünsche der Anwohner nach wirkungsvollem Lärmschutz zu erfüllen. "Hier sollten wir kreativer werden und nicht einen ideologischen Krieg gegen die Autofahrer führen." forderte Trumpp unter starkem Beifall seiner Parteifreunde.

Auch Kinder- und Jugendbetreuung sowie die Unterstützung des Vereinslebens in der Stadt bezeichnete er als zentrale Themen seiner künftigen Stadtpolitik. Trumpp, der seit vielen Jahren selbst in der Kirche und in der Turn- und Sportgemeinde (TSGO) aktiv ist sagte selbstbewusst in Richtung der Ehrenamtlichen in der Stadt: "Die Vereine haben in mir den richtigen Ansprechpartner, der sich für sie einsetzt. Das sage ich insbesondere, weil ich weiß, dass die Auswirkungen von Corona die Finanzkraft der Stadt Oberursel schwächen werden. In den Vereinen wird unser soziales und gesellschaftliches Leben gefördert, treffen wir auf begeisterte ehrenamtliche Menschen, die dafür sorgen, dass Fremde in Oberursel integriert werden und Alleinstehende Anschluss finden und somit eine Gemeinschaft entsteht. Das macht Oberursel aus und muss erhalten und unterstützt werden."

Thomas Poppitz versprach dem frischgebackenen Bewerber die volle und geschlossene Unterstützung der Oberurseler CDU. Er räumte offen ein, dass Corona mit seinen Versammlungsverboten den Fahrplan der CDU für den Wahlkampf durcheinandergewirbelt hat. "Wir legen Wert darauf, dass die ganze Partei beteiligt wird. Das ist derzeit technisch für eine große Partei mit vielen Mitgliedern nicht so einfach. Aber jetzt geht es mit voller Kraft los. Nach 18 Jahren SPD-Herrschaft im Rathaus ist es Zeit zum Wechsel."

Carsten Trumpp ist 50 Jahre alt, glücklich verheiratet und hat zwei Töchter im Alter von 16 und 19 Jahren. Geboren in Bad Homburg ist er dort auch zur Schule gegangen und war in verschiedenen Sportvereinen aktiv.
Seit 1988 arbeitet er in der Stadtverwaltung Oberursel und hat dort berufsbegleitend das Studium zum Diplom -Verwaltungswirt (FH) erfolgreich abgeschlossen. Seit 2012 ist er Abteilungsleiterund stellv. Geschäftsbereichsleiter im Bereich Einwohnerservice, Ordnung und Sicherheit.

Im Beruf ausgewiesener Verwaltungs-Fachmann, engagiert sich Carsten Trumpp seit 1998 im Vorstand der Turn- und Sportgemeinde Oberursel, mit rund 5000 Mitgliedern der größte Sportverein im Hochtaunuskreis. Seit 7 Jahren führt er als 1.Vorsitzender maßgeblich die Geschicke des Vereins, der mit 7 großen Sportabteilungen und einem Fitnesscenter ein riesiges Sportprogramm unter seinem Dach vereint. Sein Stärke ist der Dialog, um die Wünsche und Bedürfnisse aller Altersschichten, aber insbesondere der Jugend aufzunehmen: „Vereine bieten jungen Menschen eine Heimat, Anerkennung und Freude“, so Carsten Trumpp, „manchmal muss man dabei auch unkonventionelle Wege gehen und ganz neue Angebote entwickeln.“

Carsten Trumpp, weiß nicht nur, wo die Vereine der Schuh drückt, sondern ist auch in der Pfarrgemeinde Liebfrauen seit vielen Jahren aktiv.Die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt kennt er nur zu gut, weil er es selbst so lebt.

Oberursels Charakter als attraktive Stadt im Grünen will ererhalten und stärken. Nach Jahren des starken Wachstums im Wohnungsbereich sieht er nun eine Phase der Konsolidierung als notwendig, damit jedes Kind einen Betreuungsplatz erhalten kann und die Infrastruktur an Kindergärten, Horten und Tagesstätten Schritt hält. Oberursel soll nicht nur als Wohnstandort punkten, sondern auch mit vielfältigen Arbeitsplätzen in Gewerbe und in attraktiven Wachstumsbranchen. Hier sieht er Handlungsbedarf, um neue Betriebe und Arbeitsplätze im Wettbewerb mit den umliegenden Kommunen nach Oberursel zu holen.

Dazu zwinge auch die Finanzsituation der Stadt, die in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen stehe. Mehrere Großprojekte, die man begonnen habe, seien zu stemmen. Von der Sanierung des Rathauses, über das Gefahrenabwehrzentrum der Feuerwehr bis hin zum Ausbau der Recyclinghofes und der Kläranlage. Dies könne nur mit einer soliden und sparsamen Haushaltspolitik gelingen.

Ein Großprojekt, dem er sich seit vielen Jahren verschrieben hat, ist die Digitalisierung des Rathauses. Im seinem Bereich Einwohnerservice wird bereits weitgehend ohne Papier gearbeitet und Tablets für die Erfassung von Unterschriften eingesetzt. Dies so Trumpp, ist aber nur ein Beispiel, es gehe darum ganze Prozesse zu digitalisieren, damit die Arbeitskraft zweckmäßiger eingesetzt werden könne. Als Bürgermeister will er in den Diskurs mit der gesamten Verwaltung gehen, um die Potentiale für IT gestützte Prozesse zu identifizieren und schrittweise umzusetzen.

Im Verkehrsbereich will er Oberursel stärker hin zu einer Fußgänger- und Fahrrad-freundlichen Stadt entwickeln, ohne den Autoverkehr auszugrenzen. Auch hier gelte es, Augenmaß zu bewahren und Tempo-30 Zonen auf Hauptverkehrsstraßen nur dort zu verordnen, wo Lärmpegel und Belastungsgrenzen ganztägig und nachweisbar überschritten werden.

Alles in allem plädiert Carsten Trumpp für mehr Dialog, um Probleme und Interessenkonflikte frühzeitig zu erkennen und auszugleichen: „Gemeinsam sind wir stärker“

Thomas Poppitz wies noch darauf hin, dass eine weitere Mitgliederversammlung der CDU die Kandidatenlisten für Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeiräte wählenwerde. "Dann steht das komplette Team, mit dem die CDU Oberursel geschlossen in die Kommunalwahl 2021 zieht.", zeigte sich der CDU-Vorsitzende optimistisch.

Carsten Trumpp bei seiner Bewerbungsrede

Susanne Kügel gratuliert Carsten Trumpp

Die Homepage der CDU Oberursel gibt Ihnen einen Einblick über unsere politischen Arbeiten, unsere Ziele und Ideen sowie Informationen zu den Gremien und den Stadtteilverbänden Oberursel-Mitte, Bommersheim, Oberstedten, Stierstadt und Weißkirchen. In unserem Internetangebot finden Sie zudem Hinweise zu unseren Mitgliedern im Vorstand, Magistrat und Fraktion sowie zu den Ortsbeiräten.

Natürlich lebt eine Homepage vom Input von Aussen, daher freuen wir uns immer über Anregungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge.

Sind Sie interessiert uns zu unterstützen? Dann laden wir Sie sehr herzlich zu unseren Veranstaltungen ein. Beteiligen Sie sich aktiv in unseren politischen Arbeitsgruppen, bringen Sie Ihre Ideen engagiert ein oder wenden Sie sich bei Fragen, Vorschlägen und Anregungen gerne persönlich oder per Mail an uns.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, freuen uns sehr über Ihr Interesse und danken Ihnen für Ihren Besuch auf unserer Seite.

Ihr Thomas Poppitz

Vorsitzender CDU Stadtverband Oberursel

Trägt der Feldberg bald Glatze?

Ferienfraktion der Oberurseler CDU im Stadtwald

Am Montag, den 20.07.2020 besuchten die Stadtverordneten der CDU sowie viele interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Ferienfraktion den Oberurseler Stadtwald an der Hohemark.
Unter der Führung von Luis Kriszeleit, Forstingenieur und Wildtierbiologe, gewannen die Abgeordneten Eindrücke von der aktuellen Situation der Fichtenbestände des Waldes: Die Bäume, die durch Trockenheit und Hitze in den vergangenen Jahren geschwächt sind, werden akut von Borkenkäfern befallen, sodass sie gefällt werden müssen.

Die Situation ist dabei sogar noch kritischer als der erste Eindruck erahnen lässt. „Im Prinzip müssen wir uns, wenn es weiterhin so trocken und warm bleibt, darauf einstellen, dass die Fichte unterhalb von 600 Höhenmetern in Deutschland verschwinden wird. Gesunde Nadelbäume können sich gegen Borkenkäfer wie den heimischen Buchdrucker sehr wohl wehren, aber unter den aktuellen Bedingungen kann diese Baumart künftig nicht mehr überleben,“ stellte Kriszeleit fest. Da Nadelbäume im Allgemeinen und die Fichte im Besonderen den Großteil des Nutzwaldes darstellen, hat dies natürlich schwerwiegende wirtschaftliche Konsequenzen. „Früher hatte man pro Festmeter einen Gewinn von etwa 50 Euro, heute sind wir zufrieden, wenn wir kostendeckend arbeiten können, einfach weil überall betroffene Bäume in Massen gefällt werden,“ so der Experte. Im Laufe des Rundganges wurden Holzlager unterschiedlicher Qualität aufgesucht und natürlich auch die betroffenen Rindenstücke untersucht. Speziell der besonders aggressive Buchdrucker hinterlässt bei der Nahrungssuche dabei die charakteristischen Linien auf der Unterseite der Borke, welche vielen der interessierten Bürgerinnen und Bürgern schon häufiger aufgefallen waren.
„Leider ist es nicht mehr möglich diese Käfer aufzuhalten, sie haben sich durch die milden Winter und trockenen Sommer schon zu stark vermehrt und sitzen längst auch in den Fichten, die wir noch nicht gefällt haben. Wir haben allerdings den Vorteil, dass der Fichtenbestand im Taunus relativ alt ist, daher kann man jetzt noch halbwegs wirtschaftlich arbeiten und dann von Vorne anfangen, auch wenn das erstmal nicht schön aussieht,“ erklärte der Förster. Speziell das Thema Aufforstung interessierte die Besucherinnen und Besucher natürlich besonders und Kriszeleit nahm sich viel Zeit alle Fragen fachmännisch zu beantworten. „Zunächst muss man einmal feststellen, dass es häufig nicht funktioniert, einfach massenhaft in Anlagen gezüchtete Jungbäume zu pflanzen, da denen sozusagen die heimischen Abwehrkräfte und die Gewöhnung an den Boden fehlt, um sich in diesem schwierigen Klima durchzusetzen. Am besten ist es immer, wenn der rundum bestehende Mischwald sich selbst auf natürliche Weise vermehrt und da sind wir auch in vielen Abschnitten noch gut aufgestellt. Natürlich ist ein Mischwald kommerziell nicht so leicht nutzbar wie die alten Fichtenkulturen, auch weil die Fichte schon nach 50-60 Jahren erntereif ist, die beispielsweise viel robustere Eiche aber erst nach über 100 Jahren! Neben der natürlichen Vermehrung kann es dann sinnvoll sein, wenn an einigen Stellen mit Pflanzungen und Schutzzäunen nachgeholfen wird, denn aufgrund der sehr hohen Wildquote in Hessen, sind Verbisschäden ein großes Problem, weswegen wir uns etwas mehr Freiraum beim Thema Jagd und Pacht wünschen würden.“

Zum Abschluss des Rundgangs gab es die Gelegenheit, einen so genannten „Harvester“ bei der Arbeit zu sehen. Mittels eines hydraulischen Greifarms samt Entastungsfräsen und Kettensägen, arbeitete sich die 650.000 Euro teure Maschine mühelos durch die betroffenen Bäume und erledigte dabei die Arbeit dutzender Holzfäller in einem Bruchteil der Zeit. Aufgrund der besonderen Situation arbeitet ein Team aus zwei Brüdern dabei praktisch Tag und Nacht im Taunus, um die Vermehrung der Käfer zumindest zu verlangsamen.

Dennoch stellte Kriszeleit klar: „Sehr wahrscheinlich wird der Feldberg in den nächsten Jahren eine kahle Spitze haben, denn je weiter man nach oben vordringt, desto stärker reduziert sich die Anzahl der Baumarten von fünfzehn auf zwei bis drei und das ist dann zu über 90 Prozent Fichte.“

Bei den Bürgerinnen und Bürgern sorgten diese handfesten Eindrücke und offenen Fakten nicht nur für großes Interesse, sondern auch Hilfsbereitschaft, so gab es mehrere Angebote sich bei Aufforstarbeiten zu beteiligen.
Den Stadtverordneten der CDU ist es natürlich ebenfalls wichtig, den Stadtwald als Naherholungsort zu erhalten, gerade in seinem Artenreichtum. Eine Maßnahme hierfür ist etwa eine waldschonende Jagd. Eine Neustrukturierung der Jagdpachten im Oberurseler Stadtwald ist daher in Arbeit.

Luis Kriszeleit (links) erklärt die Einteilung der betroffenen Gebiete

Klein aber gemein: Der Buchdrucker ist schon weit verbreitet

So wird es wohl leider demnächst an vielen Stellen im Stadtwald aussehen

Baugebiet Mutter-Teresa- Straße: Koalition regt Änderung des geplanten Bebauungsplans an

Bei dem im Ortsteil Bommersheim geplanten Neubaubiet, das von der Mutter-Teresa-Straße her erschlossen werden soll, regt die CDU/SPD Koalition Änderungen an. Das Baugebiet liegt hinter der vorhandenen Bebauung an der Kreuzung Ecke Bommershei-mer Straße/Wallstraße.
Bisher waren dort drei Vollgeschosse + Staffelgeschoss vorgesehen, bei einem der Baufenster vier Vollgeschosse. Hier schlägt die Koalition nun vor, im Bereich der Wallstraße hin - direkt an den Gärten - Reihenhäuser zu planen. Des Weiteren soll der Abstand der Gebäude zu den Gärten deutlich vergrößert werden. „Wir halten an dieser Stelle einen Abstand von ca.10 Meter zur Grundstücksgrenze für erforderlich“ so der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Uhlig. „Insgesamt legt die Koalition Wert darauf, dass sich das Neubaugebiet harmonisch in die vorhandene Bebauung einfügt und berechtigte Interessen der Anwohner gewahrt werden. Daher wollen wir auch die Anzahl der Wohneinheiten etwas reduzieren, um die Bebauung besser an die bestehenden Gebäude anpassen zu können“ so Uhlig.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Burchard ergänzt „Mindesten 30% des zu be-bauenden Quartiers werden „bezahlbare Wohnungen“ sein. Wir freuen uns, dass wir an dieser Stelle einen großen Schritt im Hinblick auf die Schaffung von Wohnraum vorangekommen sind.“

Wolfgang Burchard und Jens Uhlig

Gesamtdokument Baugebiet-Mutter-Teresa