Geschwindigkeit des Wachstums drosseln, Infrastruktur erneuern, Grünzüge schützen - Die CDU stellt ihr Wahlprogramm für Oberursel 2030 vor

"Ja, wir sind uns bewusst, dass die kommende Wahlzeit nur bis 2026 geht" betonen Susanne Kügel und Jens Uhlig, die beiden Spitzenkandidaten der CDU Oberursel für die Kommunalwahl am 14.03.2021unisono. „Dennoch sind wir davon überzeugt, dass die Bürger von uns erwarten, dass wir nicht immer nur in Fünf-Jahreszeiträumen denken, sondern die langfristige Entwicklung unserer Stadt in den Blick nehmen. Daher trägt unser Wahlprogramm den Titel "Leitlinien für Oberursel 2030".“

Die wichtigsten Punkte aus dem Wahlprogramm umfassen die Themen: Stadtentwicklung und Bauen, Verkehr und Mobilität, Wirtschaft und Finanzen, Umwelt und Klimaschutz, Natur und Ökologie, Soziales und Familie, Sicherheit, Feuerwehr und DRK. Vollständig und zum Download findet man die Leitlinien 2030 auf www.cduoberursel.de

„Die CDU ist überzeugt, dass die Folgen des Klimawandels auch in Oberursel sichtbar sind. Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit sich der Stadtwald regenerieren kann.“ so Jens Uhlig.„Der Erhalt von Natur und Naherholungsräumen ist für ein Ballungsgebiet wie die Rhein-Main-Region in den nächsten Jahrzehnten essenziell. Um die Folgen der Hitzesommer abzumildern benötigen wir mehr und gut gepflegte Bäume und Sträucher in der Stadt. Diese verbessern das Stadtklima und tragen gleichzeitig zur Verbesserung des Stadtbildes bei.“

Im Bereich des Verkehrs setzt die Union auf eine Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer. „Das bedeutet zum einen, den weiteren Ausbau und die Verbesserung der Radverkehrswege, zum anderen aber auch Geschwindigkeitsreduzierung, z.B. das vom Ortsbeirat Stierstadt geforderte Tempo 40 für die Taunusstraße oder Tempo 30 in den Nachtstunden auch auf größeren Straßen. Ein generelles Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen halten wir für den falschen Weg. Wir brauchen intelligente Lösungen.“, so Uhlig.

„Wir haben in der vergangenen Wahlzeit gezeigt, dass neuer Wohnraum ohne großes Flächenwachstum geschaffen werden kann. Wir sehen aber auch, dass starke Verdichtung die Lebensqualität beeinträchtigt. Daher müssen wir das Wachstum bremsen, damit Oberursel eine Stadt im Grünen bleibt“ erläutert derFraktionsvorsitzende und SpitzenkandidatJens Uhlig. „Aus dieser Überzeugung heraus lehnen wir auch die Planungen der Stadt Frankfurt für eine Großsiedlung beiderseits der A5, die sogenannte „Josefstadt“, weiterhin strikt ab und werden in den regionalen Gremien auch in Zukunft dagegen mobil machen.“

"Für die nächste Wahlzeit brauchen wir in der Stadtentwicklung einen Paradigmenwechsel", ist Susanne Kügel überzeugt. An erster Stelle müsse in den nächsten 5 Jahren die Weiterentwicklung der Infrastruktur unserer Stadt stehen, betont sie. "Unser Feuerwehr-Gerätehaus und unser Rathaus stammen aus einer Zeit, in der Oberursel etwa ein Drittel weniger Einwohner hatte. Wir müssen dringend in unsere Infrastruktur investieren, damit diese wieder zur Einwohnerzahl unserer Stadt passt", so Uhlig.
Damit einher geht auch die Überzeugung der CDU, dass die Wachstumsgeschwindigkeit unserer Stadt nicht im gleichen Tempo ungebremst weiter gehen darf. "Viele Projekte sind gerade fertig gestellt, andere sind im Bau und noch einige weitere sind in konkreter Planung. Bevor wir weitere Vorhaben angehen, müssen wir die begonnenen Vorhaben zu Ende bringen und die zugehörige Infrastruktur dem größeren Bedarf anpassen“ führt Jens Uhlig aus.

„Zuallererst stehtder Bedarf zur Anpassung der Infrastruktur im Bereich Kinderbetreuung im Vordergrund “,macht die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Susanne Kügel deutlich.

„Wir haben traditionell einen Schwerpunkt im sozialen Bereich.Aus dieser Erfahrung heraus und „mit klarem Blick“, wie die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Stadtverordnetenfraktionbetont, „hat die Partei Schwerpunkte für die Sozialpolitik in der Wahlperiode 2021 bis 2026 entwickelt.“
So setzt sich die CDU für eine Betreuungsgarantie für alle Kinder ab 12 Monaten bis zum Ende der Grundschulzeit ein. Hohe Qualität will sie gewährleisten, indem Fachkräfte eingesetzt werden und die Tagespflege angebunden und gefördert wird. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist aktueller denn je, und deshalb sehen wir hier eine besondere Verpflichtung“, sagt Kügel.
Weiterhin setzen sich die Christdemokraten für die Entwicklung und den Ausbau von generationsübergreifenden Angeboten und Projekten ein, die insbesondere Treffen zwischen den Generationen unterstützen und fördern sollen. „Dem Austausch Raum zu geben, im wahrsten Sinne des Wortes, ist hierbei unser Ziel“, fährt Kügel fort.
Auch die Vereine sind der CDU ein Anliegen. So setzt sich die Partei für eine zielgerichtete und projektbezogene Vereinsförderung und für den Erhalt der Vereins-Mietzuschüsse bei der Nutzung aller städtischen Hallen ein.
Bedingt durch die Corona-Pandemie und damit verbundenen Einnahmeeinbußen setzen die Christdemokraten auf „realistische und erreichbare Ziele. Luftschlösser sollen andere bauen. Wir stehen für solide Politik“, bekräftigen der Fraktionsvorsitzende Jens Uhlig und Susanne Kügelgemeinsam.
„Wenn wir vom Wähler einen Auftrag zur Bildung einer Koalition erhalten, dann werden die genannten Punkte und die Übereinstimmung mit unserem Wahlprogramm darüber entscheiden, welche Parteien für uns als Koalitionspartner in Frage kommen.“ betonen Kügel und Uhlig.

Hier der Flyer zu unserem Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2021 als Download:

CDU-Kommunalwahl-2021-Parteiprogramm

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